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Dieter Waller Doppel-Weltmeister in London!

Die Top-3 des Sprintrennens AK 65: Daniel Schori (2., Schweiz), Dieter Waller, Michael Smallwood (3., Großbritannien)

Die Top-3 des Sprintrennens AK 65: Daniel Schori (2., Schweiz), Dieter Waller, Michael Smallwood (3., Großbritannien)

Dieter Waller wurde seiner Favoritenrolle bei den Weltmeisterschaften in London gerecht und darf sich als erster Deutscher Triathlet Doppel-Weltmeister nennen. Der 65-jährige siegte in seiner Altersklasse sowohl über die Sprintdistanz am vergangenen Freitag als auch am Sonntag über die olympische Distanz. Auch Jochen Bauer und Peter Zoller können stolz auf Ihre Leistungen bei dieser WM sein.

Es war die WM des Dieter Waller, der als mehrfacher Welt- und Europameister sowie wegen seiner weiteren Verdienste als Organisator und Trainer von der Deutschen Triathlon Union ausgewählt worden war, bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne zu tragen. Diese Ehre schien Dieter auch bei seinen beiden Rennen zu beflügeln, insbesondere auf der olympischen Distanz hatte der Winnender diesmal nach eigenen Worten „brutal zu kämpfen“.
Über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern auf dem Rad und fünf Kilometern Laufen hatte Dieter seine 57 Konkurrenten dagegen stets im Griff, nachdem er bereits in der Spitzengruppe aus dem kalten Wasser des Serpentine Sees im Londoner Hyde-Park gestiegen war. Auf dem Rad fuhr er kontrolliert an der Spitze und konnte dann im Laufen frühzeitig alles klar machen. Nach 1:17:18 Stunden hatte er im Ziel genau zwei Minuten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger Daniel Schori aus der Schweiz.
Ganz anders verlief das Rennen über die olympische Distanz zwei Tage später. Aufgrund der kalten Witterung wurde das Schwimmen am Morgen um 8:00 Uhr Ortszeit von 1500 auf 750 Meter verkürzt. Dieter war froh, als er endlich mit seinen kalten Füßen ins Wasser durfte, da dieses deutlich wärmer war als die Luft.
Nach 12:59 Minuten stieg er unter den ersten der 64 gestarteten Teilnehmer in der AK 65 aus den Fluten und begab sich auf die spektakuläre Radstrecke. Diese führte in zwei Runden an nahezu allen Sehenswürdigkeiten Londons wie der Tower Bridge, dem Buckingham Palace und der Westminster Abbey vorbei. Aber dafür hatte Dieter in diesem Rennen natürlich kein Auge, insbesondere da ihn der Österreicher Klaus Kübler auf dem Rad überholte und eine harte Attacke fuhr, der er nicht ganz folgen konnte. „Ich bin dann total am Limit weitergefahren und konnte so den Vorsprung wenigstens einigermaßen im Rahmen halten“, beschrieb Dieter den Radpart nach dem Rennen. Nach den 40 Kilometern betrug der Rückstand von ihm auf Kübler schließlich eine knappe Minute und der VfL-Triathlet machte sich zu Fuß auf die Verfolgung seines Kontrahenten.
Als Dieter in der zweiten von drei Laufrunden dann das Trikot des Österreichers vor sich sah, bekam er neuen Schwung und fand in einen schnelleren Laufrhythmus. Kurz vor dem Ziel hatte er seinen Gegner eingeholt und hielt sich taktisch klug in dessen Windschatten. Einem harten Antritt von Dieter rund 400 Meter vor der Ziellinie konnte Kübler dann nicht mehr folgen. „Da hat sich das Tempotraining in den letzten Wochen mit der Gruppe auf der Bahn voll ausgezahlt“, freute sich Dieter im Ziel. Mit zehn Sekunden Vorsprung sicherte er sich den zweiten Titel an diesem Wochenende und darf sich damit Doppel-Weltmeister nennen.
Besonders stolz macht Dieter, dass er diese Titel nicht „einfach so“ gewonnen hat, sondern dass bei der WM in London insgesamt ein sehr hohes Niveau herrschte. Dies mussten auch die beiden anderen Starter des VfL Waiblingen bei der WM anerkennen.
Jochen Bauer ging bei seiner ersten WM in der AK 35 wie Dieter gleich zweimal an den Start und hatte im Sprintrennen 105 sowie über die olympische Distanz sogar 167 Mitstreiter. Insofern sind seine Platzierungen 19 im Sprintrennen nach 1:09:26 Stunden und 13 über die olympische Distanz in 1:54:07 Stunden aller Ehren wert. Zumal in beiden Rennen der Rückstand auf Platz eins lediglich drei Minuten betragen hat und er über die olympische Distanz schnellster Deutscher in der AK war.
Vereinskollege Peter Zoller war als Dritter der Europameisterschaften über die Sprintdistanz nach London gereist und hatte sich Hoffnungen auf eine vordere Platzierung gemacht. Leider ging er aufgrund einer Erkältung gesundheitlich angeschlagen ins Rennen und belegte am Ende in 1:16:49 Stunden unter 90 Teilnehmern in der AK 55 Platz 15.

Herzlichen Glückwunsch unseren drei WM-Teilnehmern!



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