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Waiblinger Triathlon

Waiblinger Triathlon - der wärmste Ort ist im Wasser

Waiblinger Triathlon - der wärmste Ort ist im Wasser

(14.05.10) Triathleten sind harte Gesellen. Schwimmen, Radfahren, Laufen – und das oft bei sengender Hitze. Das Problem hatten sie gestern in Waiblingen nicht. Sieben Grad zeigte das Thermometer am Nachmittag. Ohne Regenkleidung wurde der Tag noch ungemütlicher, als er ohnehin schon war. Für die Zuschauer. Die Athleten mussten ja sogar ins Wasser. Das allerdings haben sie durchaus gerne gemacht. Schließlich war das Wasser im Becken des Waiblinger Freibads 23 Grad warm. „Da möchte man am liebsten drinbleiben“, beschrieb Rolf Schülli, früher mal Chef der Württembergischen Triathleten, die Gefühle der Sportler. Denn danach geht’s ja auf den Radsattel, und auf dem wird’s erst richtig kalt.

In Waiblingen war deshalb alles ganz anders. Schon am Morgen musste umgeplant werden. Nicht in den Badegenuss kamen beispielsweise die Schüler. Bei ihnen griff, so Sprecher Peter Mayerlen vom Ausrichter VfL Waiblingen, eine Regel der Sportordnung. Wenn die Außentemperatur unter 12 Grad liegt, darf nicht geschwommen werden. Die Kampfrichter maßen 11,3 Grad, also wurde aus dem Triathlon ein Duathlon: Laufen und Radfahren.

Wieder anders war es bei den Jugendlichen. Mayerlen: „Wir haben uns mit den Mannschaftsführern zusammengesetzt und beschlossen, dass wir einen Swim and Run machen.“ Die Gefahr, sich in nassen Kleidern beim Radfahren eine schlimme Erkältung zu holen, sollte so gebannt werden.

Und noch einmal anders war es beim abschließenden Volkstriathlon. Weil die Erwachsenen für sich selbst entscheiden können, ob sie das Risiko eingehen, blieb es hier beim Kompletttriathlon.

480 Starter hatten für den mittlerweile 18. Waiblinger Triathlon gemeldet. Ein überraschend gutes Ergebnis. Beim Volkstriathlon sollten eigentlich nicht mehr als 200 zugelassen werden, es waren schließlich 220 und nur wenige blieben wegen des Wetters zu Hause. Die Starter innerhalb des LBS-Cups hatten ohnehin kaum eine Wahl. Es geht um Punkte in der Gesamtwertung. Außerdem, so Mayerlen: „Die sind zum Teil um halb fünf aufgestanden und losgefahren.“ Da dreht man wegen ein bisschen Regen nicht wieder um.

Rems-Murr-Athleten spielten bei den Rennen kaum eine Rolle. Zu wenige waren am Start, in der Jugendwertung landeten sie nicht in den vorderen Regionen. Besser sah’s bei den Tri Kids aus. Carina Haselmayer vom VfL Waiblingen gewann bei den Tri Kids B, bei den Jungs kam hier Jakob Heeß auf Platz zwei. Schnellster der Tri Kids A war Josh Cornau aus Waiblingen, Dritter wurde Nick Lasser, ebenfalls Waiblingen. Bei den Mädchen siegte hier Sophia Krämer vom TSV Schmiden, allerdings ließ sie auch lediglich eine Konkurrentin hinter sich.

Trotz schlechten Wetters waren die Veranstalter zufrieden. Peter Mayerlen: „Ich denke, wir haben das trotz der widrigen Umstände gut hinbekommen. Gut, wenn man so ein gutes Team hat.“ Auch Dieter Waller hat nur positive Stimmen als Rückmeldung erhalten. Und was die Kälte anbelangt: „Aus dem Schwarzwald ist einer gekommen“, erzählt Waller, „der ist morgens bei vier Grad Temperatur und Schnee losgefahren.“ So gesehen war’s gestern in Waiblingen kuschelig warm.

Alle Ergebnisse unter www.waiblinger-triathlon.de.


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