VfL Waiblingen - Gesamtverein

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WM in Budapest

Triathlet Dieter Waller vom VfL Waiblingen gewann in Budapest den Weltmeistertitel in der Altersklasse 60 über die Olympische Distanz. Vereinskollege Peter Zoller wurde über die Sprintdistanz in der AK50 Fünfter. Ricarda Lisk landete im Eliterennen der Frauen auf Rang 18, Svenja Bazlen auf Platz 34.

Alterklassentriathlet Dieter Waller war mit großen Erwartungen nach Budapest gereist und wollte dort seinen insgesamt vierten Weltmeistertitel gewinnen. Trotz nahezu optimaler Vorbereitung mit zahlreichen Schwimmeinheiten im Winnender Wunnebad und auf der Laufbahn des Waiblinger Stadions war er nach eigenen Worten die zwei Tage vorher in der Donaumetropole sehr nervös. Was zum einen daran lag, dass das Radtraining aufgrund des schlechten Wetters der letzten Wochen nicht optimal gelaufen war, und zum anderen daran, dass diesmal die Konkurrenz mit 57 Teilnehmern in der AK 60 nicht zur zahlenmäßig sondern vor allem auch leistungsmäßig sehr stark einzuschätzen war.
Mit dem Startschuss zum 1500 Meter langen Schwimmen in einem Seitenarm der Donau war die Nervosität laut Waller aber „wie weggeblasen“ und er hatte sich trotz 16 Grad Wassertemperatur „sofort wohlgefühlt“.
Als Dritter verließ der 62jährige nach 22:16 Minuten das Wasser und übernahm in seiner Paradedisziplin, dem Radfahren nach kurzer Zeit die Spitzenposition, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Nach 53:38 Minuten für die 38 Radkilometer stieg Waller mit über zwei Minuten Vorsprung vom Rad und machte sich auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke.
Hier lief er nach eigenen Worten „schnell aber kontrolliert“ und hielt die Konkurrenz in Schach. Nach 40:26 Minuten und in einer Gesamtzeit von 2:02:12 Stunden lief Waller jubelnd über die Ziellinie in der sogenannten „Green Area“, einem großen Park in Budapest.
Auf Platz zwei landete Kenneth Curr aus Südafrika (2:04:31 Stunden) vor dem Österreicher Klaus Kübler (2:04:55).
Im Ziel wurde Waller unter anderem von seinem Vereinskollegen Peter Zoller empfangen, der bereits einen Tag vorher im WM-Rennen über die Sprintdistanz überzeugt hatte. Der 54jährige belegte in seiner Altersklasse nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 1:07:26 Stunden den fünften Platz unter 57 Teilnehmern. Bis Kilometer drei auf der Laufstrecke lag Zoller sogar noch auf Medaillenkurs, dann machte sich jedoch sein verletzungsbedingter Trainingsrückstand bemerkbar und er musste noch drei Konkurrenten ziehen lassen.
Nicht ganz so weit vorn landeten die beiden Elite-Athletinnen des VfL Waiblingen, Ricarda Lisk und Svenja Bazlen, für die in Budapest das Finalrennen der Weltmeisterschaftsserie auf dem Programm gestanden hatte.
Für beide sah es zunächst ganz gut aus und sie fanden sich nach dem Schwimmen mit rund 15 weiteren Athletinnen in einer großen Verfolgergruppe, die auf der Radstrecke zur Spitze aufschließen konnte, so dass insgesamt rund 40 Athletinnen innerhalb von Sekunden auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke gingen. Während Lisk sich mit einer soliden Laufleistung den 18. Platz sichern konnte, musste sich Bazlen mit Rang 34 zufrieden geben.
In der Gesamtwertung verpassten dadurch beide ihr Ziel, noch unter die ersten Zwanzig zu kommen. Lisk beendet die WM-Serie als 29., Bazlen ist 38. unter 130 gelisteten Triathletinnen aus aller Welt.

Peter Mayerlen



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