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Dieter Waller souveräner Double-Gewinner

Dieter Waller auf dem Weg zum Titel-Double bei der EM in Lissabon. (Foto: Jo Kleindl/DTU)

Dieter Waller auf dem Weg zum Titel-Double bei der EM in Lissabon. (Foto: Jo Kleindl/DTU)

Dieter Waller hat bei den Europameisterschaften in Lissabon das Double gewonnen. Sowohl über die Sprint- als auch über die olympische Distanz war der 68-jährige eine Klasse für sich und holte sich seine EM-Titel Nummer sechs und sieben. Mit Peter Zoller und Klaus Kretschmer waren zwei weitere VfL Triathleten am Start und belegten im Sprintrennen der AK 60 unter 40 Teilnehmern die Plätze neun und 24.

Nachdem Dieter im letzten Jahr aufgrund einer Verletzung kaum Wettkämpfe bestreiten konnte, hatte er sich für dieses Jahr viel vorgenommen und sich im Frühjahr bei zwei Trainingslagern auf Fuerteventura intensiv auf die Saison vorbereitet. Der Winnender kam ohne größere Probleme durch die Vorbereitung und war vor den Europameisterschaften verhalten optimistisch, zumal er nicht alle Gegner, vor allem die neu in die AK 65 gekommenen, kannte.
Doch gleich der Auftakt der EM-Rennen in Lissabon lief sehr vielversprechend. Im Sprintwettbewerb stieg Dieter nach dem 750 Meter langen Schwimmen in 12:08 Minuten als zweiter der 27 Teilnehmer aus dem Meer vor Lissabon. Auf dem 20 Kilometer langen Radkurs auf einer gesperrten Autobahn legte der sechsfache Weltmeister wie erwartet die schnellste Radzeit hin und wechselte nach 37:04 Minuten als Erster auf die abschließenden fünf Laufkilometer. Mit einem kontrollierten Lauf in 21:06 Minuten und nach insgesamt 1:11:47 Stunden hatte Dieter im Ziel gut eine Minute Vorsprung auf seine Verfolger Jörg Schläppi und Daniel Schori aus der Schweiz.
Zwei Tage später, am Sonntagmorgen, stand dann das Rennen über die olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) auf dem Programm – und die beiden Schweizer hatten Revanche angekündigt. Aber erneut konnte Dieter bereits im Schwimmen, seiner schwächsten Disziplin, seine Titel-Ambitionen deutlich machen und stieg als Dritter nur knapp hinter Schläppi und Schori aus dem Wasser. Auf dem Rad fuhr der VfL Triathlet zunächst kontrolliert an der Spitze, musste dann zu seinem Schrecken aber eine Zeitstrafe von zwei Minuten wegen versuchten Windschattenfahrens in der Strafbox absitzen. Diese Zwangspause tat dem 68-jährigen aber anscheinend ganz gut. Danach gab er richtig Gas, hatte am Ende trotz der Zeitstrafe in 1:11:54 Minuten die zweitschnellste Zeit und lag beim Wechsel nur rund eineinhalb Minuten hinter dem führenden Schläppi.
Die abschließenden zehn Kilometer rannte Dieter in bärenstarken 39:26 Minuten und nahm dem Schweizer dabei gut zweieinhalb Minuten ab. Nach 2:18:36 Stunden jubelte Dieter im Ziel über EM-Titel Nummer zwei in Lissabon, womit er der einzige Double-Gewinner der Deutschen Triathlon war.
Insgesamt war es für den Winnender der siebte EM-Triumph seiner Karriere. Mit diesen Erfolgen im Rücken findet Dieter vielleicht noch den einen oder anderen Sponsor, der ihm die Reise zu den Weltmeisterschaften, die im September im mexikanischen Cosumel stattfinden, ermöglicht.



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