VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Ricarda Lisk zum Abschied auf Platz drei

Ricarda zum Karriereende auf dem Gipfel!

Ricarda zum Karriereende auf dem Gipfel!

Das letzte Rennen Ihrer Profi-Karriere beendete Ricarda Lisk vom VfL standesgemäß auf dem Siegerpodest. Beim Inferno Triathlon in der Schweiz belegte Ricarda nach 10:08:03 Stunden und über 5.000 überwundenen Steigungsmetern Platz drei.

Der Inferno Triathlon ist, wie der Name schon andeutet, eine Herausforderung der besonderen Art. Er findet im Berner Oberland statt und führt über 3,1 Kilometer Schwimmen im Thuner See, 97 Kilometer mit dem Rennrad, 30 Kilometer mit dem Mountainbike und abschließenden 25 Kilometer Berglauf zum Ziel auf das 2970 Meter hohen Schilthorn.
Ricarda hatte sich diesen Wettkampf als ultimative Herausforderung im letzten Rennen ihrer Profikarriere heraus gesucht. Die Saisonplanung war auf diesen Höhepunkt ausgerichtet und umfangreiches Training im Schwarzwald und der Schweiz sorgte in den letzten Wochen für die entsprechende Form.
In der unmittelbaren Vorbereitung ging es dann nicht nur um die sportliche Form sondern auch um die Frage nach Bekleidung und Verpflegung, da ausgerechnet am Renntag Regen und Kälte vorhergesagt war. Im Rennen selbst hatte Ricarda dann aber relativ wenig Probleme, fühlte sich nach eigenen Angaben gut und hatte nie das Gefühl, das Ziel nicht erreichen zu können.
Nach dem Schwimmen stieg Ricarda als erste Frau aus dem Wasser, wurde auf dem Rad allerdings recht schnell von der späteren Siegerin Nina Brenne aus der Schweiz überholt. Um Platz zwei lieferte sich die 36-jährige Korberin dann ein Duell mit Brennes Landsfrau Petra Eggenschwiler. Die entscheidenden Minuten verlor Ricarda bei den steilen Bergab-Passagen mit dem Mountainbike, auf denen die Schweizerinnen fahrtechnisch überlegen waren.
Der abschließende Lauf auf das Schilthorn war laut der Schilderung von Ricarda ein Erlebnis für sich. Insbesondere die letzten Kilometer im Nebel und mit richtig steilen Anstiegen, die nahezu kletternd zurück zu legen waren, verlangten den rund 350 Athletinnen und Athleten alles ab. Erschöpft aber glücklich erreichte die VfL-Triathletin nach über 10 Stunden mit nur sieben Minuten Rückstand auf die Siegerin das Ziel in fast 3000 Meter Höhe. Ricardas Kommentar nach dem Rennen: „Der Inferno-Triathlon ist vorbei, ich bin Dritte Geworden. Juchu. Und meine Karriere ist beendet. Doppel-Juchu!“
Ebenfalls am Start war Vereinskamerad und Lebensgefährte Daniel Rapp, der im Männerwettbewerb nach 10:15:08 Stunden auf Rang zwölf landete.



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