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Svenja Bazlen für die olympischen Spiele qualifiziert /WM-Serie Madrid/26.05.2012

Svenja Bazlen vom VfL Waiblingen hat sich ihren großen Traum erfüllt und sich am Samstag beim Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Madrid für die olympischen Spiele in London qualifiziert. Mit einem beherzten Rennen belegte die 28-jährige Platz zwölf und war damit zweitbeste Deutsche hinter Anne Haug aus München, die sich mit Rang vier ebenfalls das Ticket nach London sicherte.
Svenja Bazlens Vereinskollegin Ricarda Lisk hatte ebenfalls versucht, sich nach Peking 2008 nochmals für die olympischen Spiele zu qualifizieren, verpasste aber als 26. die von der Deutschen Triathlon Union vorgegebene Norm „Top-15“ recht deutlich.
Bazlen hatte sich auf der ersten von zwei 750 Meter langen Schwimmrunden im See „Casa de Campo“ in Madrid zunächst etwas zurück gehalten, lag am Ende nach 19:45 Minuten aber doch in der Spitzengruppe des 63 Frauen starken Feldes.
Auf der 40 Kilometer langen Radstrecke arbeitete die VfL-Triathletin dann gemeinsam mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Kathrin Müller aus Freiburg zunächst viel an der Spitze um den Vorsprung zur Verfolgergruppe zu halten. Ab der fünften von acht Runden nahm sie dann nach eigenen Worten dann aber Druck raus und es bildete sich vor dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf eine große Radgruppe.
Ricarda Lisk hatte den Wechsel vom Schwimmen aufs Rad verpatzt und musste sich erst an die Führenden heranarbeiten. Dabei half ihr die Münchnerin Anne Haug, die mit einer furiosen Radleistung den Grundstein für Platz vier und ihre eigene Olympiaqualifikation legte.
Zu Beginn des Laufs waren also alle Favoritinnen und die Deutschen in einer Gruppe versammelt und es kam zu einem Ausscheidungsrennen. Lisk hatte leider auf den ersten Laufkilometern schwere Beine von der Aufholjagd mit dem Rad und musste schnell erkennen, dass sie an diesem Tag nicht mithalten konnte. Die 31-jährige Korberin fing sich später jedoch, lief die zehn Kilometer in 38:12 Minuten und war nach 2:09:44 Stunden als 26. im Ziel.
Bazlen konnte zunächst vorne mitlaufen, merkte aber auf der ersten leichten Bergab Passage, dass das Tempo auch für sie etwas zu schnell war. Daher ließ sie sich etwas zurück fallen und lieferte sich den Rest des Rennens gemeinsam mit Jessica Harrison aus Frankreich und Jodie Stimspon aus Großbritannien einen Dreikampf um Platz 10.
Da die Schweizerin Daniela Ryf deutlich zurück lag, war klar, dass Deutschland drei Startplätze in London haben würde und somit Bazlen „nur“ unter die Top-15 kommen musste um sich zu qualifizieren. Entsprechend unverkrampft ging sie die letzten Kilometer an und kam schließlich nach 36:22 Minuten und der Gesamtzeit von 2:07:53 Stunden als Zwölfte ins Ziel.
An der Spitze hatte sich ein packender Vierkampf entwickelt, in dem die Schweizerin Nicola Spirig schließlich nach 2:06:35 Stunden die Nase vorn hatte und Anne Haug als schnellste Deutsche in 2:06:43 Stunden auf Platz vier landete.
Nach dem Rennen meinte eine überglückliche Svenja Bazlen, dass die Qualifikation der Lohn für fünf Jahre harte Arbeit sei und sie am Abend erst mal ein wenig feiern werde, bevor sie die weiteren Planungen Richtung London mit ihrem Trainer Lubos Bilek besprechen werde.
Ricarda Lisk war zwar verständlicherweise enttäuscht darüber, dass sie selbst die Qualifikation verpasst hatte, freute sich aber für ihre Freundin Svenja Bazlen und wünschte ihr alles Gute für die olympischen Spiele in London.
Bereits am kommenden Sonntag stehen beide VfL-Triathletinnen bei den Deutschen Meisterschaften in Darmstadt wieder am Start. Mal sehen, wer dann die Nase vorn hat.


http://www.svenja-bazlen.de


http://www.ricarda-lisk.de



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